1898 bekamen die Fahrradtruppen erstmals Rahmentaschen (mit auf der rechten Seite aufgenähter kleinen Kartentasche). Die Rahmentasche Modell 1905 (Bild links), in wasserdichtem Segeltuch, wurde unverändert bis 1932 hergestellt.. Bis dahin waren alle Kartentaschen links-öffnend, ab 1932 dann rechts-öffnend. Letzteres machte Sinn, weil 1932 die Weisung erteilt wurde, das Fahrrad nach rechts auf den Boden zu legen.   -  Es gab im Laufe der Zeit verschiedene Modelle von Rahmentaschen .in den Farben ocker, grün, grau und schwarz. Ab 1950waren die Rahmentaschen aus grauem Leder gefertigt. Die Rahmentaschen musste der Radfahrer überdies bei Austritt aus der Armee zurückgeben, das Fahrrad durfte er behalten..

 Bei den Rahmentaschen gab es verschiedene Nummernserien, die aber in keinem Einklang zur Rahmen-Nummer des Militär-Velos standen. Auch waren an der Fertigung der Taschen verschiedenste Hersteller beteiligt, z.B. die Sattlereien O. Fasel, Flamatt, E. Lüginbühl, Islikon,  D. Baumann, Villigen sowie weitere Sattlereien wie Rufener, Bühlmann, Müller, Munz, Steiner, usw..



In der Rahmentasche waren  Hemd, Socken, Unterwäsche, Schuhnestel, Taschentuch, Taschenlampe, Leuchtgamaschen und Feldmütze versorgt. Evtl. bei Bedarf auch zusätzlich Pullover und zusätzlich Wäsche. Aber aufgepasst, der Deckel der Rahmentasche musste gerade schliessen, ohne Wölbung.

Infos von http://www.morger.net/Militär-Radfahrer.htm

Bei den Rahmentaschen handelt es sich um Taschen aus meinem BESITZ

Rahmentasche von 1907

Rahmentasche von 1912

Rahmentasche Ocker von 1913 mit altem Verschlusssystem

Rahmentasche von 1915

Rahmentasche von 1926

Rahmentasche von 1927

Rahmentasche von 1931 links-öffnend

Rahmentasche von 1945 rechts-öffnend

Rahmentasche Grau 1964

Aktuelles

09.12.14

Neuer Anhänger

Anhänger 61 modell B

 

Wehr rächtschreipfähler vindet ,darv sii behallten

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